WELTENBRAND HAGEN 1914

OSTHAUS MUSEUM HAGEN
20. Mai - 10. August 2014

>START | >INFORMATIONEN | >EXPONATE | >LINKS

EXPONATE

Die Ausstellung zeigt zum ganz überwiegenden Teil Eigenbesitz aus den Sammlungen der städtischen Museen und Archive. Kunstwerke, Archivalien und historische Objekte stehen gleichrangig nebeneinander.

Die Präsentation ermöglicht einen spannenden Rundgang durch die Kulturgeschichte der Stadt und ihrer Bürger, einschließlich der damals noch selbständigen, später nach Hagen eingemeindeten Kommunen Haspe und Hohenlimburg.

Die Exponate erzählen vom Krieg 1914 bis 1918. An der „Heimatfront“ bedrängte er immer mehr den Alltag der Menschen. Auch Kunst und Kultur wandelten sich unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens.

Karl Ernst Osthaus sah sich genötigt, sein Folkwang-Museum als Reservelazarett vorzuhalten und eine Ausstellung mit dem Titel „Die Kunst im Kriege“ zusammenzustellen.

Die junge Expressionistengeneration - wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Otto Dix und viele andere – hielten das im Feld hautnah erlebte Entsetzen, den Tod auf den Schlachtfeldern und das Grauen der Schützengräben in erschütternden Bildern fest.

Heroische Patrouillenreiter, gequälte Gefangene, Soldaten im Irrenhaus und hungernde Kinder dokumentieren das Elend, demgegenüber schlagen sich Erlösungshoffnungen in Paradiesvisionen und tröstlichen biblischen Motiven nieder.

Soldaten brachten Erinnerungsstücke in die Heimat. In Tagebüchern und Briefen wurde der Schrecken des Krieges festgehalten. Fotografien überliefern schlaglichtartig die damalige Realität.